Der Vorstand der CDU-Ratsfraktion nahm die aktuelle kritische Diskussion um die Straßensperrung und die Baustellenampeln in Ehringhausen zum Anlass, sich vor Ort durch Ortsvorsteherin Susanne Schulte-Döinghaus zu informieren.
Die Fahrbahn der Hauptstraße (L 878) wird vom Land mit einem Kostenaufwand von 320000 Euro komplett erneuert. Dafür bedankte sich die Ortsvorsteherin bei dem heimischen Landtagsabgeordneten Werner Lohn, der sich “bei Straßen.NRW beharrlich für die Landesmittel eingesetzt hat”. Gleichzeitig erneuert die Stadt die Regen- und Schmutzwasserkanäle (Kosten 200000 Euro) sowie die Gehwege (Kosten 200000, davon 65% für die Anlieger u. 35% für die Stadt).

Die Fahrbahn der Hauptstraße und auch große Teile des Gehweges sind bereits aufgerissen (s.Foto), so dass eine Sperrung der Straße erforderlich wurde. “Verkehrsbehinderungen und auch komplette Sperrungen sind bei einer solch großen Baumaßnahme nicht zu verhindern. Allerdings kommen einem die Verkehrsampeln im Bereich des Triftweges, der als Ausweichstrecke genutzt werden muss, auf den ersten Blick schon etwas seltsam vor.”, fasste CDU-Fraktinonschef Thomas Kersting seine Eindrücke zusammen.

Susanne Schulte-Döinghaus erläuterte ihren Fraktionskollegen, dass auch der komplette Schulbusverkehr über den Triftweg umgeleitet werden müsse und dass die Busverkehr-Ruhr-Sieg GmbH aus Verkehrssicherheitsgründen auf die Ampelregelung bestanden habe. Diese sei notwendig, da ein Begegnungsverkehr mit einem Schulbus an der Engstelle Triftweg/Dorf nicht gefahrlos möglich sei.
Die CDU-Ratspolitiker, mit Bürgermeister Holtgrewe und Bauausschuss-Vorsitzendem Henneken in ihren Reihen, bitten die Ehringhäuser um Verständnis für die nicht vermeidbaren Verkehrsbehinderungen und wiesen darauf hin, dass die Baumaßnahmen bis Ende Oktober beendet sein sollen.