Archiv für Februar 2011

Ortsunion Langeneicke Ermsinghausen

Sonntag, 13. Februar 2011

Vorstandswahlen, Jubilarehrungen und Dichtigkeitsprüfungen waren Thema bei der Ortsunion Langeneicke/Ermsinghausen

Andreas Romberg neu im Vorstandsteam um Werner Lohn – Franz Grote und Agathe Wiehen für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt

(Das Gruppenbild zeigt von links nach rechts: Schriftführer Antonius Jathe, Bernhard Schieders, Agathe Wiehen, Bernhard Kahr, Anton Meyer, Ortsunionsvorsitzender Werner Lohn, stellv. Vors. Hans Furmann, Wilhelm Schulte-Niermann, Andreas Romberg, Franz Grote, Josef Rogge, stellv. Bürgermeister Robert Henneken, Heike Weber)

Langeneicke. Werner Lohn, neuer und alter Vorsitzender der CDU Ortsunion Langeneicke/Ermsinghausen sowie „Ortsvorsteher und Motor Langeneickes“, so Alt-Ortsvorsteher Franz Grote, freute sich zunächst über eine „ wie immer gute besuchte“ Mitgliederversammlung und später dann auch über seine einstimmige Wiederwahl.

In Anwesenheit des stellv. Bürgermeisters Robert Henneken, der Vorsitzenden von Stadtverband und Fraktion Dr. Remco van der Velden und Thomas Kersting (alle CDU) wurden einstimmig folgende weiteren Vorstandsfunktionen besetzt:

Hans Furmann (stellv. Vorsitzender), Antonius Jathe (Schriftführer), Heike Weber (Beisitzerin) und Bernhard Schnieders, Anton Meyer und Andreas Romberg (alle Beisitzer). Der 35-jährige Landwirt Romberg ist neu im Vorstandsteam und Hans Furmann folgt Thomas Weier , der aus beruflichen Gründen zwischenzeitlich in der Slowakei weilt, als stellv. Vorsitzender nach.

Ausnahmsweise für 35 Jahre Mitgliedschaft wurde Bernhard Kahr geehrt, da sein 25-jähriges CDU-Jubiläum damals übersehen worden war. Eine besondere Ehrung und den Dank der Versammlung erfuhren für ihr 40-jähriges Jubiläum Agathe Wiehen und Franz Grote. Wiehen war viele Jahre lang Vorstandsmitglied in Langeneicke und als Vorsitzende der Frauenunion auch im Vorstand des CDU-Stadtverbandes. Grote prägte die Politik in Langeneicke und auch in Geseke als Ortsvorsteher, Ortunionsvorsitzender, Ausschuss-Vorsitzender und Ratsmitglied über Jahrzehnte. Die Jubilare Heinrich Arens (40 Jahre) und Ludwig Hucht (45 Jahre) wurden in Abwesenheit geehrt. Josef Rogge, und Wilhelm Schulte-Niermann nahmen als „Langeneicker CDU-Urgesteine auf die man bauen kann“, so Werner Lohn, die Ehrenurkunden für 45-jährige Mitgliedschaft in Empfang.

Nach einem Vortrag zur verpflichtenden Dichtigkeitsprüfung von Abwasserleitungen durch die Betriebsausschuss-Vorsitzende Susanne Schulte-Döinghaus und Diplom Ingenieur Thomas Kersting (gesonderter Bericht folgt) wurden die allgemeine politische Situation in Land und Bund sowie örtliche Themen -vom 1000-jährigen Dorfjubiläum bis zum geplanten Umzug des Börde Agrarhandels Langeneicke im Juni/Juli 2011 ins Gewerbegebiet- besprochen. Die Ortsunion ließ die Versammlung mit einem gemeinsamen Imbiss im Restaurant Kemper-Steinhoff harmonisch ausklingen.

CDU will Verbindlichkeit und richtet Appell an Schonlau

Mittwoch, 02. Februar 2011

Geseke, den 2.2.2011

Pressemitteilung der CDU-Fraktion Geseke:

CDU will Verbindlichkeit und richtet Appell an Schonlau

Anwohnerinteressen und Optimierung der Betriebsabläufe sollen durch verbindliche Aussagen in Einklang gebracht werden.

Die CDU-Fraktion hat sich am Dienstagabend intensiv mit dem Antrag der Fa. Schonlau, das Betriebsgelände über die Straße Auf den Strickern hinaus nach Norden zu erweitern, beschäftigt. „Wir nehmen die Kritik der Anwohner und der Initiative „Wohnen und Leben mit Schonlau“ sehr ernst, wollen aber auch, dass die Firma Schonlau sich zukunftssicher aufstellen kann. Die ca. 150 Arbeitsplätze sollen dauerhaft gesichert werden können.“, verdeutlicht Fraktionschef Thomas Kersting die Zielrichtung der CDU.

Der heutige Zustand heute sei wegen der ungünstigen Produktionsabläufe und Nutzung der öffentlichen Straße „quasi als Verladezone und Betriebshof“ auf die Dauer weder für die Gießerei noch für die Anwohner akzeptabel und gewährleiste nicht Sicherheit der Kinder auf dem Weg zur Schule.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „ Da eine komplette Verlagerung auch nach dem Brand vor drei Jahren faktisch unmöglich war, unterstützen wir grundsätzlich die Absicht, die betrieblichen Abläufe durch Erweiterung des Betriebsgeländes zu optimieren.“

Um Anwohner-, Firmen-  und Stadtinteressen weitestgehend vereinbar zu machen fordert die CDU zum weiteren Verfahren in einer Pressemitteilung:

  1. Es muss sichergestellt sein, dass die Emissionen der Fa. Schonlau (Lärm, Staub, Geruch) durch die Erweiterung und die Umlegung der Straße nicht größer, sondern möglichst geringer werden.
  2. Beeinträchtigungen des Fußgänger-, Rad- und Kfz-Verkehrs sowie der Schulwegsicherheit sind künftig auszuschließen.
  3. Die vorhandenen Emissions-Gutachten sind dahingehend kritisch zu überprüfen, ob sie die realen Produktionsbedingungen (geöffnete Tore etc.) berücksichtigen und -soweit noch nicht geschehen- um ein Gutachten zu den realen Staub-Emissionen zu ergänzen.
  4. Bürger und Stadt brauchen verbindliche Aussagen zu den genauen Absichten von Schonlau. Diese sollen durch einen so genannten „vorhabenbezogenen Bebauungsplan“ verbindlich festgelegt werden. Es ist zweifelsfrei sicherzustellen, dass von dem Erweiterungsvorhaben keine zusätzlichen Belastungen oder Emissionen (wie z. B. durch Öfen, eine Lackiererei oder eine Entgraterei) ausgehen.
  5. Schonlau soll im Rahmen der heute bereits geltenden Genehmigung die nötige Flexibilität zur Modernisierung ihrer Produktionsabläufe erhalten. Eine Ausweitung der derzeit genehmigten Produktionskapazitäten ist nicht vorzusehen.

Abschließend betont CDU-Pressesprecher Werner Lohn, dass die CDU sich nicht „am Schüren von Ängsten beteiligen“ wolle, sondern Lösungen anstrebe. Darüber hinaus vertritt die CDU die Auffassung, dass „die Stadt nicht zuständig ist für die Beauftragung von Gutachten zu internen Betriebsabläufen“. Das sei „ureigene Aufgabe und Kompetenz der Firma Schonlau“, die  aber  ihrerseits vollständige, genehmigungsfähige Unterlagen einreichen müsse, die den gestellten Anforderungen gerecht werden.