Mit dem Thema Biogasanlage setzten sich jetzt die Mitglieder der CDU-Fraktion erneut auseinander. Dazu besuchten sie die „Nawaro-Anlage“ (Nachwachsende Rohstoffe) der Firma „Biogasanlage Lehmenkühler/Rotgeri“, am Hölter Weg. Unter der Fachkundigen Führung von Josef Lehmenkühler und Ulrich Rotgeri gab es zunächst eine umfangreiche Information über den technischen Ablauf vom Einsatz der Biomasse bis zur Gewinnung von Strom und Wärme. Dabei erklärte Josef Lehmenkühler, dass erzeugter Strom in das öffentliche Netz eingespeist werde. Die anfallende überschüssige Wärme werde zur Versorgung der umliegenden Gehöfte bzw. zur Trocknung von „Hackschnitzeln“ eingesetzt. Nach der Ausgasung der Biomasse könne der Gärrest auf landwirtschaftliche Flächen als Dünger aufgebracht werden. Einen besonderen Schwerpunkt legte Lehmenkühler auf die politische Umsetzung einer solchen Anlage in der Nähe von Wohnbereichen und den damit verbunden Belästigungen durch Gerüche und Verkehrsaufkommen. Wenn sich auch eine solche Anlage durch „Einhausung“ der geruchsträchtigen Rohstoffe fast geruchsneutral fahren lasse, so Lehmenkühler, so sei die Verkehrsbelastung, die durch Fahrzeuge die die Rohstoffe anlieferten bzw. abführen, nicht zu unterschätzen.

