Sanierung einiger Wege auf Geseker Friedhof beginnt im September

Quelle: Bericht aus “Der Patriot” am 7.8.2015:

Holperstrecken und Bolzplatzcharakter

Sanierung einiger Wege auf Geseker Friedhof beginnt im September

 

IMG_8147_600x400

Bildquelle Der Patriot, Fred Lüke

GESEKE • Einige Friedhofswege sind asphaltiert, einige gepflastert, viele sind geschottert und buckelig – und zu mancher Grabstelle führt nur eine Rasenfläche. In die Wege der Geseker Nekropole sollen zunächst 30 000 Euro gesteckt werden – und nach Möglichkeit im kommenden Jahr die gleiche Summe noch einmal. Die Stadt will die Friedhofsgebühren aber nicht erhöhen.

„Ich kann kaum noch über den Friedhof gehen, ohne angesprochen zu werden“, bekennt Gesekes Ortsvorsteherin Maria-Luise Hans. Besucher stören sich an den teilweise holperigen Wegen, die insbesondere mit Gehhilfen schwer zu bewältigen sind. Sie hält die Zeit für gekommen, die Einnahmen aus den Beerdigungsgebühren in Geseke zu investieren, nachdem die Friedhöfe in den Ortsteilen eine gute Ausstattung erfahren haben.

Bauverwaltungsleiter Peter Stephan kündigte nach bereits erfolgter Ausschreibung die baldige Vergabe der Aufträge an. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten an zwei Stellen beginnen: Die Wege im Norden sowie die Verbindungen zu den neuen Urnenfeldern werden als erstes befestigt. Im September soll es losgehen, die Arbeiten werden vier bis sechs Wochen dauern. Dies sei ein erster Schritt, so Stephan. Wenn im nächsten Haushalt weitere Mittel veranschlagt werden, sollen Haupt- und Nebenwege untersucht und dann Prioritäten für weitere Befestigungen festgelegt werden.

Nur ein erster Schritt ist es auch für Maria-Luise Hans. „Größere Rasenflächen gleichen teilweise Bolzplätzen“, erklärt sie mit Blick unter anderem auf den zu kleinen Friedgarten, dem zudem gestalterische Elemente fehlen würden. Ausdrücklich schiebt sie den schwarzen Peter nicht dem Bauhof zu: Dieser habe zu wenig Kräfte, um der dauernden umfassenden Pflege nachzukommen.

Überhaupt müsse bei der künftigen Gestaltung anders verfahren werden, so Maria-Luise Hans: Sie stören die zahlreichen ungenutzten Rasenflächen zwischen den Reihengräbern. Hier könnten ihrer Meinung nach auch einzelne Urnenbestattungen erfolgen, um so die Lücken zu schließen. • fred

CDU-Ortsunionen schnupperten Berliner Luft

Knapp 50 Teilnehmer schnupperten mit den CDU Ortsunionen Langeneicke/Ermsinghausen und Ehringhausen im Juli 2015 Berliner Luft. Mit den Organisatoren Susanne Schulte Döinghaus (Ehringhausen) und Werner Lohn MdL (Langeneicke) kam es zu einer intensive Diskussion mit dem einladenden Bundestagsabgeordneten Bernhard Schulte-Drüggelte im Reichstag, Informationsveranstaltungen im Bundesfinanzministerium und im „Tränenpalast“ zur Geschichte der „DDR“. Ein Stadtrundgang bei bestem Wetter und die Besichtigung des Brandenburger Tores rundeten den Berlinbesuch ab. CDU-OU-Berlin

Zusammenarbeit mit der BG neu besiegelt

Nach den Sommerferien konnte die Zusammenarbeit mit der BG auf Basis einer Listenverbindung neu vereinbart werden. Hiermit wird die Zusammenarbeit auf eine ähnliche Basis gestellt wie in der vergangenen Legislaturperiode.

Vorausgegangen waren Diskussionen, die die zukünftige Gestaltung des neu zu bildenden Ausschusses für Touristik, Naturschutzstiftung, Struktur- und Dorfentwicklung und die Abgrenzung der Zuständigkeiten von denen des „klassischen“ Bau-, Planungs- und Umweltausschusses betrafen.

Hierbei war es der CDU- Fraktion wichtig, daß Umweltfragen im Zusammenhang mit der Planung von Baugebieten und konkreten Bauvorhaben wie bisher im Bauausschuß zu behandeln und nicht an den neuen Ausschuß zu delegieren sind.

Übereinstimmung gab es mit der BG hinsichtlich der Übernahme des Vorsitzes in diesen beiden Ausschüssen durch Jürgen Tommke bzw. Michael Tebbe sowie in der Wahl von Markus Smolin als Vorsitzenden des Ausschusses für Schule, Sport, Jugend, Soziales und Kultur.

Abgestimmt wurden darüber hinaus die Zielsetzungen für die neue Legislaturperiode.

Die wichtigsten Aussagen der „Koalitionsvereinbarung“ lauten:

  • Bei Entscheidungen über die weitere Offenlegung des Geseker Baches sollen städtebauliche und finanzielle Aspekte sowie die Belange der Anwohner und Einzelhändler abgewogen werden.
  • Der im ILEK-Prozess angedachte Jugendzeltplatzes in der Feldflur soll verwirklicht werden.
  • Weitergeführt werden sollen ergebnisoffene Untersuchungen hinsichtlich der Gründung eigener Stadtwerke. Wirtschaftliche und rechtliche Aspekte müssen hierbei berücksichtigt werden.
  • Für die Unterbringung der Stadtverwaltung soll eine zukunftsträchtige Lösung gefunden werden. Hierbei sind Anmietungen mit in Betracht zu ziehen. Eine Nutzung des ehem. Franziskanerklosters setzt umfangreiche Unterstützung durch den Landschaftsverband bzw. günstige Mietkonditionen voraus.
  • Die Um- und Neugestaltung der Fußgängerzone und des Marktplatzes soll konzipiert und nach Möglichkeit umgesetzt werden.
  • Das bestehende Steinbruchfolgenutzungskonzept wird unter Einbeziehung der Naturschutzstiftung umgesetzt und mit dem Aufstellen des Bebauungsplanes für den Steinbruch Milke-Nord soll begonnen werden.
  • Öffentliche Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung in der Innenstadt und im gesamten  Stadtgebiet:
    - Auf die Sauberkeit der städtischen Anlagen soll Wert gelegt werden,
    - Auch zukünftig soll bedarfsweise ein Sicherheitsdienst in der Stadt eingesetzt werden.
    - Über den Einsatz weitere Sozialarbeiter bzw. Streetworker soll beraten werden.
  • Die Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene sollen möglichst – unter Einbeziehung der Betroffenen – ausgebaut und erweitert werden (z.B. Musikangebote – vielleicht im Steinbruch). Dazu gehören auch Angebote für die Jugendlichen in den Ortsteilen.
  • An den Kreuzungen Störmeder Straße/ Ernst von Bayern Straße sowie  Mühlenstraße/ Gerberstraße Straße sollen Kreisverkehr- Lösungen geprüft werden. Alternativ ist für den Kreuzungsbereich Mühlenstraße/ Gerberstraße eine Ampelanlage vorzusehen.
  • Der Fahrrad- und Fußgängerverkehr soll inner- und außerorts gestärkt und familiengerecht gestaltet werden.
  • Ein mobilitätsgerechter Zugang (z.B. Aufzug) zu den Gleisen soll weiter mit Hochdruck verfolgt werden..
  • Die Familienzentren werden durch generationenübergreifende Angebote gestärkt.
  • Bei der Rohsteingewinnung ist die Weiterverarbeitung und damit die Wertschöpfung vor Ort anzustreben.
  • Zur Tourismusförderung wird die Ausweisung eines Wohnmobilparkplatzes befürwortet.
  • Bei der Ausweisung von zukünftigen Wohn- und Gewerbeflächen soll die Verdichtung Vorrang bekommen gegenüber der Neuausweisung. Eine mindestens buchwertdeckende Veräußerung von Grundstücken wird angestrebt. Bei der Veräußerung von Gewerbeflächen ist insbe-sondere auf das Potenzial an Arbeitsplätzen und Gewerbesteuereinnahmen Wert zu legen.
  • Ein gemeinsames Ziel ist die Auflösung der Feldmarkinteressentengesamtheit (sofern machbar).
  • Wenn das Hallenbad Störmede in Zukunft abgängig sein sollte, dann wird nicht nur über eine Totalsanierung nachgedacht, sondern es werden auch alternative Lösungen geprüft (z.B. Dach für Freibad, etc.).
  • Bei Neubauten oder bauliche Veränderungen bestehender Objekte, sollen diese sich harmonisch in das Stadtbild einfügen. Hierzu sind geeignete Instrumente (z.B. Gestaltungssatzung) zu finden.
  • Der Familienbonus soll in der jetzigen Form weitergeführt werden.
  • Die weitere Haushaltskonsolidierung wird angestrebt und die geplanten Maßnahmen sind der Finanzlage anzupassen.
  • Das Raumangebot der städtischen Schulen und Gebäude müssen den demographischen Gegebenheiten und der veränderten Schullandschaft angepaßt werden.
  • Das Spielplatzkonzept soll umgesetzt werden. Ein Abenteuerspielplatz soll eingerichtet werden.

Sämtliche Ziele und Themen stehen unter dem Vorbehalt der finanziellen Machbarkeit.

CDU- Fraktion besichtigt Steinbruch Kohle- Süd

Die CDU- Fraktion trifft sich am 11. August um 18.00 Uhr am Steinbruch Kohle –Süd. Über die nördliche Rampe, die Zuwegung wie bei der Wirtschaftsschau, soll der Steinbruch begangen werden.

Vor Ort wollen sich die Besucher gemeinsam mit Bürgermeister Remco van der Velden ein Bild von aktuelle Situation machen und Voraussetzungen und Alternativen der Folgenutzung erörtern.

Alle CDU- Mitglieder und interessierte Bürger sind zur Teilnahme an der Besichtigung eingeladen.

Start der CDU- Fraktionsarbeit in die neue Legislaturperiode

Mit reichlich Arbeit startete die neue CDU- Ratsfraktion in die neue Wahlperiode 2014- 2020. Neben Fragen der zukünftigen Gestaltung der Ausschussarbeit wurden fraktionsinterne organisatorische Fragen geklärt. Insbesondere betraf dies die Zusammensetzung des neuen Fraktionsvorstandes.

Als Fraktionsvorsitzender wurde einstimmig Thomas Kersting bestätigt. Als stv. Vorsitzende, Geschäftsführerin und Schriftführerin wurde Irene Struwe- Pieper gewählt, als zweiter stv. Vorsitzender und Pressesprecher Michael Tebbe. Das Amt der Schatzmeisterin übernimmt wieder Maria Luise Hans, Beisitzer werden Markus Smolin und Josef Hanebrink.

Der Fraktionsvorstand wird erweitert um Josef Sauerland als CDU- Stadtverbandsvorsitzender, Werner Lohn als Landtagsabgeordneter, Remco van der Velden als Bürgermeister und Susanne Schulte- Döinghaus als stellvertretende Bürgermeisterin.

Derzeit laufen Sondierungsgespräche mit den anderen Ratsfraktionen zur Gestaltung und Besetzung der neuen Ausschüsse und Arbeitsgruppen sowie zu möglichen Kooperationsvereinbarungen.

Am vergangenen Donnerstag fand hierzu eine weitere Fraktionssitzung statt.